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>Werkstattgespräch: “Was bedeutet professionelle Fotografie heute”

Werkstattgespräch: “Was bedeutet professionelle Fotografie heute”

Berichte aus der Praxis

Im Jahr 1826 gelang Joseph Nicéphore Niépce das erste bestätigte fotografische Bild.
Bis zum Aufkommen der digitalen Fotografie Anfang der 1990er Jahre war die Beherrschung der physikalischen, optischen und chemischen Aspekte eine Aufgabe für Spezialisten, Könner. Trotz der aus heutiger Sicht empfundenen technischen Limitierungen sind in dieser Zeit prägnante fotografische Werke entstanden, die bereits zur Kulturgeschichte gehören. Mit digitalen RAW-Formaten, leichten Netz-unabhängigen Lampen und sofortiger Monitor-Kontrolle ist die Erstellung einer technisch perfekten Fotografie heute keine Rocket-Science mehr. Gleichzeitig wird der Großteil der Bilder auf kleinen digitalen Monitoren gesehen, gedruckte Doppelseiten und 18/1tel sind die Ausnahme geworden.

Diese Entwicklung stellt Fotografinnen und Fotografen vor ganz neue Herausforderungen – und bietet ungeahnte Möglichkeiten.
Welche Auswirkung hat das auf Bildinhalte und die Verwendungszwecke von Fotografien? Wie hat sich die Fotografie als Berufsbild in Zeiten der digitalen Kameras, sozialen Medien und beständiger gesellschaftlicher Entwicklungen verändert? Was wird als starkes, was als wichtiges Motiv empfunden? Welche Aufgabe hat heute Fotografie?
Johanna-Maria Fritz (Ostkreuz), Klaus Mellenthin (BFF/DGPh) und J. Konrad Schmidt (BFF) diskutieren über Herausforderungen und Chancen, die sich aus diesen Fragestellungen ergeben.