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>Nikita Teryoshin – “Animal Escape Plan – Die Ausbrecher”

Nikita Teryoshin – “Animal Escape Plan – Die Ausbrecher”

Mit seinem neusten Projekt „Animal Escape Plan“ (2021) erzählt der Fotograf Nikita Teryoshin Geschichten von Tieren, denen die Flucht aus der Massentierhaltung gelungen ist. Sie enkamen dem Bolzenschuss, dem Tiertransporter oder aus einer Entenmastanlage. Diese Tiere sind Opfer, aber auch Helden und werden mit Namen und Lebensgeschichten gezeigt, um der Anonymität der Industrie eine fotografische Antwort entgegen zu setzen. Im Normalfall tragen diese Tiere Nummern und werden anonym verarbeitet, um die Konsumenten am Kühlregal nicht zu überfordern, während die Verpackung immer noch eine grüne Wiese zeigt. Jedes Jahr werden in Deutschland rund 760 Millionen Landtiere geschlachtet. Ein paar von ihnen entgehen diesem Schicksal – oft auf wundersame Weise. Wie zum Beispiel Milchkuh Hanni, Truthahn Wolfgang, oder auch Stier Ferdinand.

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About the speaker

Nikita Teryoshin

1986 in Leningrad geboren, wuchs Nikita Teryoshin in St. Petersburg und ab 2000 in Dortmund auf. Dort studierte er dann auch Fotografie an der Fachhochschule. Nikita Teryoshin lebt in Berlin. Seine Genres beschreibt er als Mischung aus „Street, Documentary & everyday Horror“. Neben der Beziehung von Mesnch und Tier (Hornless Heritage, Backyard Diaries, Animal Escape Plan), beschäftigt er sich mit Themen wie globaler Waffenhandel (Nothing Personal, 2016 - 2022), deutschen Bundesparteitagen (Game of Chairs, 2017 - 2019) und dem Wandel Russlands zu einem Faschistischen Staat ( I've never been to Russia, 2019) Als freier Fotojournalist arbeitet er für verschiedene deutsche und internationale Magazine und ist Mitglied des Street Photography Kollektivs "Burn My Eye". Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgestellt und ausgezeichnet, unter anderem auch mit dem World Press Photo Award 2020.