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DEAD END STREET in der HVW8 Galerie Berlin

Die HVW8 Gallery Berlin und die BERLIN PHOTO WEEK freuen sich, DEAD END STREET zu präsentieren, eine doppelte Pop-Up Fotografie-Ausstellung mit Nikita Teryoshin, Manuel Osterholt sowie einer Auswahl verschiedener Fotoarbeiten aus dem Archiv der Galerie.

Mit der Doppelausstellung DEAD END STREET feiern die HVW8 Gallery Berlin und die BERLIN PHOTO WEEK die Fotografie und ihre unterschiedliche Präsentation.

Mit der 2019 begonnenen Arbeit „I’ve never been to Russia“, die Russland auf Abwegen zeigt, setzt sich Teryoshin mit seinem Heimatland auseinander, das allmählich in den Faschismus abgleitet. Ob religiöse Paraden oder der Tag des Sieges im strömenden Regen mit Parolen wie „We could repeat it!“ auf dem Roten Platz, Studios von Propaganda-Fernsehsendungen oder der berüchtigte „Pawlowsche Hund“ unter Museumsglas in St. Petersburg, der für die klassische Konditionierung steht, immer ist Teryoshin auf der Suche nach passenden Motiven, die sein Gefühl für den Zeitgeist beschreiben. Eine stets kritische fotodokumentarische Auseinandersetzung führt jedoch am 24. Februar 2022 in eine Sackgasse.

Teryoshin postet ein Bild eines brennenden russischen Passes unter der Überschrift „Not in my Name“ und beschließt, aus Protest gegen den Krieg vorerst nicht in seine Heimat zurückzukehren.

Nikita Teryoshin –

1986 in Leningrad geboren, wuchs Nikita Teryoshin in St. Petersburg und Dortmund auf. Dort studierte er auch Fotografie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften. Er beschreibt seine Genres als eine Mischung aus „Street, Documentary & Everyday Horror“. Als freiberuflicher Fotograf arbeitet er für verschiedene deutsche und internationale Magazine. Seine Arbeiten wurden bereits mehrfach ausgestellt und ausgezeichnet, unter anderem mit dem World Press Photo Award. Nikita Teryoshin lebt in Berlin.

„Chasing My Shadow Through Time & Space“ ist eine Beobachtung des menschlichen Zustands und seiner Poesie in den heutigen Metropolen.

Die Bilder wurden in der Zeit von 2012 bis 2019 auf 5 Kontinenten aufgenommen. In Städten wie Athen, Barcelona, Buenos Aires, Budapest, Durban, Göteborg, Guangzhou, Malta, New York City, Johannesburg, Shenzhen und Venedig.

„Es gibt eine gewisse Angst und Unruhe, die man in diesen Bildern wiederfindet. Jede Fotografie ist von Unsicherheit und einem ausgeprägten Gefühl der Unruhe geprägt. Diese Eigenschaften sind es, die die Fotografien miteinander verbinden. Und weil diese Gefühle so universell sind und weil sie überall auf der Welt beobachtet und erlebt werden,…“ – Lensculture

Manuel Osterholt –

Manuel Osterholt, geboren 1976 in Heidelberg, lebt und arbeitet in Berlin. Sein Hauptaugenmerk liegt auf dem Blick auf das Absurde im täglichen Leben, im öffentlichen Raum. Das Buch „Chasing My Shadow Through Time & Space“ ist im Juli 2022 im Selbstverlag erschienen und wird im Rahmen der Ausstellung DEAD END STREET offiziell vorgestellt.


DEAD END STREET 

Opening: September 3rd, 18:00-21:00
Ausstellung: Während der Berlin Photo Week, September 3rd– 8th
HVW8 Gallery Berlin 
Linienstraße 161, 10115 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14:00-18:00
hvw8.com